Dienstag, 11. Oktober 2011












Wandel

Zeit des Wandels,

des Zeitenwandelns und des Wandels der Zeit.

Entwicklung des menschlichen Bewusstseins,

der Knoten, die Verwicklung wird gelöst –

ent-wickelt durch Bewusstsein.

Kollektiv, sowie individuell,

es gibt keine Trennung.

Alles ist eins,

Auch im Zweisam-Sein ist Allein-Sein.

Jeder andere Mensch als Anteil eines Selbst,

So viele Welten existieren,

wie es Individuen gibt.

Das Universum ist Fülle pur.

Lineares Denken verschwimmt,

Chaos entsteht im Kopf.

Gedankenebenen kommen hinzu,

einst waagerecht, folgt nun senkrecht.

Mehrdimensionales Denken entsteht.

Analogien und Synchronizitäten setzten Kausalität außer Kraft.

Anfang und Ende verschmelzen.

Der Kreis schließt sich und bleibt geschlossen,

da er immer geschlossen war.

Der Weg geht scheinbar vor,

vor in eine neues Bewusstsein

zudem zurück,

zurück in die Einheit.

Doch es ist kein Weg.

Das Wissen kehrt einfach zurück.

Wir er-innern uns an das innere Wissen,

in unserem Inneren, wo es immer schon war.

Die Welt wird verwandelt,

zu dem was sie IST.

Dienstag, 7. April 2009

















Der Störfaktor


Was ist dieser Faktor?

Der die Wege unwegsam macht?

An dem man sich stößt, ihn umgehen will?

Was macht ihn zum störenden Faktor?


Eine unbeugsame Kraft,

die sich permanent in den Weg stellt.

Die lästig wie eine Stechmücke um einen herschwirrt.

Die summt, leise, doch eminent und schrill.


Der Faktor macht wütend,

weil er stört den Fluss.

Den Fluss des Wegschauens, des Leugnens.

Er ist verteufelt.


Der Teufel, der bedrohlich über einem steht,

der einen durch Bedrohung zur Weißglut bringt,

eine Bedrohung der dritten Art?

Oder eventuell der ersten, des Ursprungs,

des ersten Sprungs in der Seele?


Des Ursprung des Seins,

des Sich-Seins, des Urmeers, indem man schwingt.

Der Wahrheit, der man nicht ins Auge sehen will.

Gewandet in Schwäche und Schuld.


Der Störfaktor,

ich bin es, und gebe mich gerne.

Ich bin freundlich und voller Liebe,

doch ihr wollt mich zerstören.


Aber ich teile mich,

bei jeder versuchten Zerstörung werde ich stärker.

Ich gebäre Ableger, die immer lästiger werden.

Nehmt mich an, seht mich, und ich bringe euch die schönsten Gaben.


Schaut dem Teufel in die Augen,

traut euch und ihr werdet das Licht darin erkennen.

Nichts was euch bedroht außer ihr selbst.

Ich sehe euch.

Liebt mich und ihr seid erlöt.